Made in Hamburg: Amber & The Moon

Elbphilharmonie Platz d. Deutschen Einheit 4, Hamburg, Hamburg

Melancholie kann so schön sein! Der Indie-Folk-Pop von Amber & the Moon kombiniert die zarte Stimme von Frontsängerin Ronja Pöhlmann mit akustischen Arrangements von anziehender Zerbrechlichkeit. Sphärisch und geheimnisvoll erzählen die Songs des Debütalbums »Things We’ve Got in Common« vom Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Ronja beschreibt es selbst als »eine warme Decke für die kalte Jahreszeit, die einem Geborgenheit schenkt«. Das beste Programm für einen (wahrscheinlich verregneten) Herbstabend in der Elbphilharmonie!

Made in Hamburg: Get Jealous

Elbphilharmonie Platz d. Deutschen Einheit 4, Hamburg, Hamburg

Get Jealous, das sind Otto mit packenden Vocals und Gitarre, Marike am Bass und Drummer Marek. Bei ihnen trifft treibender Riot- und Skater-Punk auf ohrwurmverdächtige Popmelodien. Laute und schnelle Beats begleiten Lyrics, die vom Jungsein zwischen persönlicher queerer Selbstfindung und den Krisen der Welt erzählen: skurril poetische Pöbelromantik auf einem Gerüst aus preschenden Drums, wummerndem Bass und Shouts.

Made in Hamburg: Boviy

Elbphilharmonie Platz d. Deutschen Einheit 4, Hamburg, Hamburg

Vogue Germany kürte Boviy zu einer der spannendsten Newcomerinnen 2023 und beschreibt ihre EP »The Upside Down« als »Gratwanderung zwischen kreativer Wiedergeburt und Selbstfindung, Befreiungsschlag und Kampfansage an veraltete Rollenbilder und toxische Schönheitsideale.« Und das bringt es ziemlich gut auf den Punkt, denn Boviy möchte sich von einer männerdominierten Musikindustrie nichts mehr vorschreiben lassen – und macht herrlich unangepassten Pop mit starken Lyrics, üppigen Arrangements und vor allem unbändiger Energie.

Made in Hamburg: Redchild

Elbphilharmonie Platz d. Deutschen Einheit 4, Hamburg, Hamburg

»Eine coole Type mit markanter Reibeisenstimme« schreibt das Hamburger Abendblatt über Redchild, dessen künstlerische Vielfalt beeindruckend ist: Er rappt, ist als MC (Master of Ceremonies) und Battle Host Moderator und Stimmungsmacher bei internationalen Hiphop-Events, schreibt und produziert eigene Songs, gibt Workshops – und stand jüngst in Hamburg in rund 400 Shows im Broadway-Musical »Hamilton« auf der Bühne. Im Mojo Club auf St. Pauli hostet er die Mo’Jams, die jeden Monat Hamburger und überregionale Hiphop-Szene zu spontanen Sessions mit viel Freestyle zusammenbringen.

Made in Hamburg: Derya Yıldırım

Elbphilharmonie Platz d. Deutschen Einheit 4, Hamburg, Hamburg

Derya Yıldırım und ihre international besetzte Band setzen ihre psychedelische Reise fort und mäandern mit ihren elektrisierenden Grooves durch anatolische Volksmusik und Poesie, während sie sich auch mit ihrem eigenen Leben und persönlichen Erfahrungen auseinandersetzen. Fest in der anatolischen Tradition verwurzelt, schöpfen Derya Yıldırım & Grup Şimşek doch aus einem grenzenlosen Klangkosmos und bauen auf den Inspirationen aller einzelnen Bandmitglieder auf.

Made in Hamburg: Danube’s Banks (Nachholtermin)

Elbphilharmonie Platz d. Deutschen Einheit 4, Hamburg, Hamburg

Diese Musik lässt von Roadtrips und langen, durchtanzten Sommernächten träumen: Danube’s Banks stehen für einen tanzbaren Mix aus Gypsy Swing mit Anleihen an Django Reinhardt, Klezmer und Balkan Beats. Saxofon und Klarinette schwelgen in typischen Balkan- und Klezmermelodien, die Begleitung liefert dazu mit Rhythmusgitarre und Schlagzeug die nötigen treibenden Grooves.