Hamburger Gagenfonds

Ab sofort könnt ihr als Musiker_innen, Bands, Musikprojekte, Kollektive oder künstlerische DJs aus der Hansestadt Hamburg Anträge für den Hamburger Gagenfonds stellen. Der Gagenfonds soll Musiker_innen und DJs in Zeiten von COVID-19 ermöglichen, kreativ und innovativ zu sein. Alle Details und Antragsstellung hier:

Es geht los! Ab sofort könnt ihr als Musiker_innen, Bands, Musikprojekte, Kollektive oder künstlerische DJs aus der Hansestadt Hamburg Anträge für den Hamburger Gagenfonds stellen. Über den Gagenfonds könnt ihr geringe Vergütung, die ihr für virtuelle oder phsyische Konzerten und DJ-Sets in Zeiten der Pandemie erhalten habt, aufstocken.

Hinweis: Die Förderung kann nur für stattgefundene Konzerte/DJ-Sets beantragt werden. Für ausgefallene Konzerte/DJ-Sets kann keine Förderung beantragt werden!

Auf dieser Seite könnt ihr euch für die Antragsstellung registrieren. Bitte lest euch vorab die Richtlinien zur Antragsstellung durch. Einmal registriert könnt ihr künftig vereinfacht Anträge für eure Konzerte einreichen. Wir empfehlen euch, vor der Antragstellung alle benötigten Nachweise zusammen zu stellen, damit ihr zügig durch den Antrag kommt. Welche Nachweise erforderlich sind, könnt ihr unten in den Richtlinien nachlesen. Wenn ihr weitere Fragen habt oder uns Feedback geben mögt, meldet euch bei uns, per Mail unter gagenfonds@rockcity.de oder telefonisch unter 040 / 317 927 01 (Mo-Do, 15-17h)!

Die 1. Förderrunde des Hamburger Gagenfonds läuft vom 22. Oktober bis zum 20. November 2020.

Die 2. Förderrunde des Hamburger Gagenfonds läuft vom 21. November bis zum 20. Dezember 2020.

 

In vier Schritten zum fertigen Antrag:

1. Richtlinien: lesen

2. Registrierung: Mit eigner Mailadresse und selbstgewählten Passwort

3. Profilerstellung: Mit Angaben und Nachweisen zum musikalischen Schaffen

4. Antragstellung: Mit Angaben und Nachweisen zum gespielten Konzert/DJ-Set und zur erhaltenen Gage/Spende

Hinweis: Die Weiterleitung zur Antragstellung kann einen kurzen Moment dauern.

Hamburger Gagenfonds – die Richtlinien (Stand 04.11.2020):

Was neu ist:

Wohnortregelung bei Bands: Bisher wurde die gesamte Band als nicht förderwürdig eingestuft, wenn auch nur ein Mitglied nicht in Hamburg/Umland gemeldet ist. Jetzt neu: Für Bands mit Mitgliedern, die weder in Hamburg noch im Umland gemeldet sind, gilt: Die Band kann Förderung beantragen, erhält aber nur Förderung für die Mitglieder, die in Hamburg gemeldet sind. Nach wie vor gilt: Das Mitglied der Band, welches den Antrag einreicht, muss in Hamburg gemeldet sein.

Beispiel: Band XY hat 3 Mitglieder. 2 von ihnen sind in Hamburg gemeldet 1 in Münster. Durch die neue Regelung kann die Band einen Antrag auf Förderung stellen, jedoch nur eine maximale Aufstockung auf 500 Euro (also max. 250 Euro pro Person), da nur 2 der Mitglieder in Hamburg gemeldet sind. Wären alle 3 Mitglieder in Hamburg gemeldet, könnten sie eine Aufstockung auf max. 750 Euro beantragen (bei max. 250 Euro pro Person).

Zusatz: Die 50%-Regelung für Bands mit Mitgliedern aus dem Umland Hamburg bleibt bestehen.

Nachweis einer Veröffentlichung oder eine/s professionelle/n wirtschaftlichen Partner_in Musiker_innen, die in den letzten 36 Monaten keine Veröffentlichung hatten (z.B. Sidemusiker_innen, u.a.), können jetzt alternativ zum Nachweis der Veröffentlichung den Nachweis der Zusammenarbeit mit einer/m professionellen wirtschaftlichen Partner_in erbringen, wie z.B. professionelle/r Auftraggeber_in, Künstler_innenvermittlung, Bookingagentur. Als Nachweis der Zusammenarbeit gilt: Name und Link zur Website der Partner_in und Vertrag über die Zusammenarbeit.

Auch öffentliche Rahmenveranstaltungen sind Nachweise für gespielte Konzerte in 2019. Ab sofort gelten Konzerte, Festivalauftritte, Supportshows UND öffentliche Rahmenveranstaltungen (also z.B. Straßenfeste, öffentlich zugängliche Promo-Events, etc.) als Nachweis für gespielte Konzerte von Musiker_innen in 2019.

Zuschauer_innennachweis jetzt auch durch Konzerte aus 2018 möglich.
Der Nachweis der Zuschauer_innenzahl ist ab sofort durch Konzerte aus den Jahren 2018 UND 2019 möglich. Achtung: HIER können keine öffentlichen Rahmenveranstaltungen, Festival- und Supportgigs als Nachweis der durchschnittlichen Zuschauer_innenzahl berücksichtigt werden.

Beim Hamburger Gagenfonds können Musiker_innen, künstlerische DJs, Bands, Musikprojekte und Kollektive aus Hamburg Gagenzuschüsse beantragen für in Zeiten der Pandemie gespielte Konzerte/DJ-Sets (physisch oder virtuell), für die sie Vergütung (Gagen/Spenden) erhalten haben, die unter der marktgerechten Mindestgage von 250 bzw. 500 Euro pro Person oder 1000 bzw. 2000 Euro pro Band lag. Konzerte/DJ-Sets ohne Vergütung werden nur in begründeten Einzelfällen durch den Hamburger Gagenfonds unterstützt.

Bewerben können sich
+ Musiker_innen der Popularmusik
+ Musiker_innen aus dem Jazz
+ Bands (z.B. GbRs)/Projekte/Kollektive der Popularmusik
+ Bands (z.B. GbRs)/Projekte/Kollektive aus dem Jazz
+ Künstlerische DJs der Popularmusik
+ Künstlerische DJs aus dem Jazz

Alle Bewerber_innen müssen
+ ihren Wohnsitz in Hamburg haben. Für Bands mit Mitgliedern aus dem Hamburger Umland gilt: mindestens 50% der Band müssen in Hamburg gemeldet sein. Für Bands mit Mitgliedern, die weder in Hamburg noch im Umland gemeldet sind, gilt: Die Band kann Förderung beantragen, erhält aber nur Förderung für die Mitglieder, die in Hamburg gemeldet sind. Nach wie vor gilt: Das Mitglied der Band, welches den Antrag einreicht, muss in Hamburg gemeldet sein.
+ eine selbstständige künstlerische Tätigkeit ausüben (neben- oder hauptberuflich)

Musiker_innen, Bands, Projekte, Kollektive müssen
+ in den letzten 36 Monaten mindestens 1 Tonträger (physisch) oder mindestens 3 Tracks (digital) über einen professionellen (Online-)Vertrieb veröffentlicht haben
ODER alternativ den Nachweis über eine Zusammenarbeit mit einer/m professionellen wirtschaftlichen Partner_in erbringen, wie z.B. professionelle/r Auftraggeber_in, Künstler_innenvermittlung, Bookingagentur.
+ in 2019 mindestens 5 physische Konzerte gespielt haben. Ausnahmen gelten bei Elternzeit, nachgewiesener Krankheit und besonderen individuellen Vorkommnissen in 2019.

Künstlerische DJs müssen
+ in 2019 mindestens 10 eigene, physische DJ-Sets (ohne Rahmenprogramm) auf Veranstaltungen gegen Gage gespielt haben, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde. Ausnahmen gelten bei Elternzeit, nachgewiesener Krankheit und besonderen individuellen Vorkommnissen in 2019.

Bei künstlerischen DJs gilt zusätzlich ein Katalog, folgender „weicher“ Kriterien:
+ Die Verwendung technischer Hilfsmittel zum Mischen verschiedener Musikstücke, um neue Klangbilder und Kompositionen zu schaffen.
+ Die Veröffentlichung von mindestens 1 Tonträger (physisch) oder mindestens 3 Tracks/Compilations/Sets (digital) in den letzten 36 Monaten über einen professionellen (Online-)Vertrieb.
+ Ein eigenes DJ-Künstler_innenprofil im Internet (Social Media, Streaming-Plattfomrmen etc.).
+ Auftritte auch außerhalb eines Clubs (z.B. bei Radiosendern, Festivals etc.).
+ Zusammenarbeit mit einer professionellen Booking-Agentur.
+ Die Live-Darbietungen werden nach GEMA-Tarif U-K abgerechnet.

Eine Einschätzung der Förderwürdigkeit folgt seitens der Bearbeiter_innen nach den oben genannten Kriterien.

Ein Gagenzuschuss ist möglich bei
+ virtuellen Konzerten und DJ-Sets (rückwirkend zum 13.03.2020 und laufend bis zum 31.12.2020) und
+ physischen Konzerten und DJ-Sets (rückwirkend zum 01.07.2020 und laufend bis zum 31.12.2020),
+ Auftritte, die von branchenrelevanten Partner_innen/professionellen Veranstalter_innen physisch oder virtuell durchgeführt wurden und
+ Konzerte und DJ-Sets, bei denen Musiker_innen, Bands, Projekte, Kollektive, künstlerische DJs eine Vergütung in Form von Festgage, Door-Deal, Spende, etc. erhalten haben, die geringer als 250 bzw. 500 Euro pro Person war. Bei einer Vergütung von 0 Euro (in Worten „null“) gilt eine Einzelfallprüfung.

Ausfallgagen für abgesagte Konzerte und DJ-Sets können durch den Hamburger Gagenfonds nicht aufgestockt werden.

Bei Musiker_innen, Bands, Projekten, Kollektiven wird die Höhe des Zuschusses anhand folgender Kriterien berechnet:

Höhe der Vergütung (Festgage oder Door-Deal oder Spende oder etc.) für das gespielte Konzert in 2020, für das die Förderung beantragt wird.

Durchschnittliche Anzahl der Zuschauer_innen bei den Auftritten in 2018/2019
a) durchschnittlich bis zu 200 Zuschauer_innen (kein Nachweis erforderlich)
Aufstockung auf 250 Euro pro Musiker_in
Aufstockung auf 1.000 Euro pro Band

b) durchschnittlich über 200 Zuschauer_innen (Nachweis erforderlich)

Aufstockung auf 500 Euro pro Musiker_in
Aufstockung auf 2.000 Euro pro Band

Bei künstlerischen DJs wird die Höhe des Zuschusses anhand folgender Kriterien berechnet:

Höhe der Vergütung (Gage oder Door-Deal oder Spende oder etc.) für das gespielte DJ-Set in 2020, für das die Förderung beantragt wird.

Anzahl an Headliner-Shows (ohne Rahmenprogramm), die in 2019 gegen Gage gespielt wurden, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde:
a) bis zu 9 Headliner-Shows
Aufstockung auf 250 Euro pro DJ

b) ab 10 Headliner-Shows
Aufstockung auf 500 Euro pro DJ

a) Musiker_in X hat am 01.07.2020 ein professionell veranstaltetes, physisches Live-Konzert gespielt. Die Festgage betrug 100€. Musiker_in X hat 2018/2019 im Schnitt vor unter 200 Zuschauer_innen gespielt. Bei dieser durchschnittlichen Zuschauer_innenzahl liegt die marktgerechte Mindestgage für Musiker_innen bei 250 Euro. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

Mindestgage – erhaltene Vergütung = Aufstockung
250 Euro – 100 Euro = 150 Euro

Musiker_in X bekommt also 150 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

b) Band Y mit 5 Bandmitgliedern ist am 13.03.2020 in einem professionell veranstalteten, virtuellen Live-Stream aufgetreten. Über Zuschauer_innenspenden hat die Band insgesamt 200 Euro eingenommen. Der Zuschauer_innennachweis aus 2019 belegt, dass Band Y im Schnitt vor über 200 Zuschauer_innen spielt. Bei dieser durchschnittlichen Zuschauer_innenzahl liegt die marktgerechte Mindestgage für Bands bei 500 Euro pro Person, die maximale Fördersumme des Hamburger Gagenfonds für Bands jedoch bei 2000 Euro. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

Max. Fördersumme Bands – erhaltene Vergütung = Aufstockung
2000 Euro – 200 Euro = 1800 Euro

Band Y bekommt also 1800 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

c) DJ Alpha ist künstlerische_r DJ und hat am 07. Juli 2020 ein professionell veranstaltetes, physisches Live-Set gespielt. Dafür hat DJ Alpha über den Door-Deal 300 Euro erhalten. DJ Alpha hat nachgewiesen, in 2019 mindestens 10 Headliner-Shows gegen Gage gespielt zu haben, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde. Die Mindestgage liegt deshalb bei 500 Euro.

Mindestgage – erhaltene Vergütung = Aufstockung
500 Euro – 300 Euro = 200 Euro

DJ Alpha bekommt also 200 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

d) DJ Beta ist künstlerische_r DJ und hat am 04. April 2020 ein professionell veranstaltetes, virtuelles DJ -Set gespielt. Vom veranstaltenden Club hat DJ Beta eine Festgage von 120 Euro erhalten. DJ Beta hat nachgewiesen, in 2019 mindestens auf 10 Veranstaltungen gegen Gage gespielt zu haben, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde. DJ Beta hat 2019 jedoch weniger als 10 Headliner-Shows gespielt. Die Mindestgage liegt deshalb bei 250 Euro.

Mindestgage – erhaltene Vergütung = Aufstockung
250 Euro – 120 Euro = 130 Euro

DJ Beta bekommt also 130 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

Die Antragstellung muss über das Online-Formular unter https://www.rockcity.de/service/hamburger-gagenfonds/ erfolgen.

Es können maximal 3 Konzerte pro Kalendermonat pro Musiker_in/künstlerische_r DJ/Band/Kollektiv/Projekt abgerechnet werden, auch wenn mehr als 3 Konzerte in einem Monat gespielt wurden.

Beispiel: Band Y hat im Juli 2020 drei physische und vier virtuelle Konzerte gespielt. Drei von diesen Konzerten können gefördert werden, nicht alle sieben.

1. Nachweis über Wohnort in Hamburg durch: Meldebestätigung oder Kopie des Personalausweises.

2. Nachweis über selbstständige, künstlerische Tätigkeit durch: Steuernummer

3. OPTIONALER Nachweis über GEMA-, GVL-, KSK-Mitgliedschaften durch: z. B. Mitgliedsnummer

4. Nachweis einer Veröffentlichung ODER eine/s professionelle/n wirtschaftlichen Partnerin durch:
o Link zu mindestens 1 Tonträger (physisch), veröffentlicht über einen professionellen (Online-)Vertrieb in den letzten 36 Monaten
ODER
o oder Link zu mindestens 3 Tracks (digital) veröffentlicht über einen professionellen (Online-)Vertrieb in den letzten 36 Monaten
ODER
o Name und Link zur Website der Partner_in und Vertrag über die Zusammenarbeit mit einer/m professionelle/n wirtschaftlichen Partner_in (Booking-Agenturen oder Künstler_innenvermittlungen oder Musiker_innen, die von der/dem Antragsteller_in auf Tourneen begleitet wurden oder etc.)

5. Nachweis über min. 5 gespielte Konzerte in 2019 durch: Vertrag oder Rechnung oder Links oder Printmittel

6. OPTIONALER Nachweis über durchschnittliche Zuschauer_innenzahl in 2018/2019 bei über 200 Gästen durch: Ticketverkäufe oder Ticketreport je Konzert oder Bestätigung Booking-Agentur/Management

7. Nachweis eines professionell veranstalteten, physisch oder virtuell dargebotenen Konzerts/DJ-Sets in 2020 durch: Link zum Event oder Printmittel oder Programmankündigung

8. Nachweis über die nicht marktgerechte Vergütung durch: Rechnung oder Vertrag und Barquittung oder Kontoauszug des Zahlungseingangs

9. Bestätigung der/des professionellen Veranstalter_in/Club über geringfügige Gagenzahlung durch: Formular (Vorlage hier) ODER Bestätigung der/des Auftraggeber_in über die Auszahlung der gesplitteten Gagen an den/die Musiker_in durch: Formular (Vorlage hier)

1. Nachweis über Wohnort in Hamburg durch: Meldebestätigung oder Kopie des Personalausweises.

2. Nachweis über selbstständige, künstlerische Tätigkeit durch: Steuernummer

3. OPTIONALER Nachweis über GEMA-, GVL-, KSK-Mitgliedschaften durch: z. B. Mitgliedsnummer

4. Nachweis über min. 10 gespielte DJ-Sets gegen Gage in 2019 durch: Vertrag oder Rechnung oder Zahlungseingang oder Quittung

5. Nachweis über Eintritt bei min. 10 gespielten DJ-Sets in 2019 durch: Links oder Printmittel oder den/die Veranstalter_in

6. OPTIONALER Nachweis über min. 10 gespielte Headliner-Shows gegen Gage in 2019, bei denen Eintritt verlangt wurde durch: Links oder Printmittel oder den/die Veranstalter_in oder Vertrag

7. OPTIONALER Nachweis über technische Hilfsmittel zum Mischen verschiedener Musikstücke durch: Tech-Rider, Fotobeweis

8. OPTIONALER Nachweis über Musikveröffentlichungen in den letzten 36 Monaten veröffentlicht über einen professionellen (Online-)Vertrieb durch: Links und Angabe des (Online-)vertriebs

9. OPTIONALER Nachweis für Gigs außerhalb von Clubs durch: Links oder Printmittel

10. OPTIONALER Nachweis über die Zusammenarbeit mit einer professionellen Booking-Agentur: Links oder Vertrag

11. OPTIONALER Nachweis, dass ihre Live-Darbietungen nach GEMA-Tarif U-K abgerechnet werden durch: Abrechnung

12. Nachweis eines professionell veranstalteten, physisch oder virtuell dargebotenen Konzerts/DJ-Sets in 2020 durch: Link zum Event oder Printmittelbeleg oder Programmankündigung

13. Nachweis über die nicht marktgerechte Vergütung durch: Rechnung oder Vertrag und Barquittung oder Kontoauszug des Zahlungseingangs

14. Bestätigung der/des professionellen Veranstalter_in/Club über geringfügige Gagenzahlung durch: Formular (Vorlage hier) ODER Bestätigung der/des Auftraggeber_ über die Auszahlung der gesplitteten Gagen an den/die DJ durch: Formular (Vorlage hier)

+ Die Ausschüttung erfolgt nach Antragsprüfung, Bewilligung und Vertragsunterschrift ab sofort und laufend. Die erste Förderrunde läuft vom 22.10. – 20.11.2020, die zweite Förderrunde läuft vom 20.11. – 20.12.2020.
+ Der Gagenfonds dient nicht der langfristigen Lösung für einzelne Auftritte (physisch oder virtuell) und nicht der dauerhaften Mehrfachförderung, sondern soll die kurz bzw. mittelfristige Realisation von Live-Formaten ermöglichen und bereits gespielte Konzerte und DJ-Sets finanziell stützen.
+ Die Förderung erfolgt ohne Gegenleistung des/der Antragsteller_in.
+ Ein Anspruch der Antragsteller_in auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Auszahlungen erfolgen auf Grundlage des Antrags und der eingereichten Unterlagen nach Abschluss eines Fördervertrages.
+ Für die Versteuerung der Förderung ist der/die Antragsteller_in selbst verantwortlich.
+ Angaben und etwaige Anlagen des Antrags müssen richtig und vollständig sein. Falsche Angaben können dazu führen, dass Betroffene, die die finanzielle Unterstützung wirklich benötigen, leer ausgehen. RockCity Hamburg e.V. behält sich vor, eine etwaig erteilte finanzielle Unterstützung konsequent zurückzufordern, sollte die Entscheidung ganz oder teilweise auf mutwillig oder fahrlässig falschen Angaben der/des Antragsteller_in beruhen.

Sollten berechtigte Zweifel an der Professionalität/Förderungswürdigkeit der Streaming- bzw.
Live-Umgebung geben, entscheidet eine Sonderfall-Jury über den Antrag.

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Der Hamburger Gagenfonds ist ein Projekt von RockCity Hamburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.